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Wallfahrt nach Altötting am 14. August

Altötting 2019
Datum:
Veröffentlicht: 15.8.19
Von:
Walburg Lechner
Traditionell fand am 14. August die Buswallfahrt von Frensdorf und Umgebung zum Marienwallfahrtsort Altötting statt. In aller Frühe machten sich die Pilgerinnen und Pilger singend und betend auf den Weg.
Altötting 2019

Traditionell fand am 14. August die Buswallfahrt von Frensdorf und Umgebung zum Marienwallfahrtsort Altötting statt. In aller Frühe machten sich die Pilgerinnen und Pilger singend und betend auf den Weg. Gestärkt mit Kaffee und Brötchen und Knacker unterwegs konnte einem selbst der Stau nichts anhaben, so dass der Bus wohlbehalten das Ziel erreichte. Die verspätete Ankunft bescherte den Wallfahrern einen eigenen Gottesdienst in St. Konrad, den Pfarrer Wolfgang und Bischof Severine in der besonderen Atmosphäre des heiligen Ortes zelebrierten. Beim Schlendern über den Kapellplatz, der im milden Sonnenlicht besonders dazu einlud, konnte schon der erste Einkauf von religiösen Souvenirs getätigt werden. Nach dem Mittagessen und dem wohlverdienten Mittagsschlaf im Bus auf dem Weg zum Chiemgau genossen die Wallfahrer die Rundfahrt durch Ruhpolding. Die anschließende abenteuerliche Fahrt auf dem engen Sträßchen hoch nach Maria Eck schien dann wohl nicht nur dem Busfahrer als Höhepunkt des Nachmittags. Doch dieser Eindruck änderte sich, als man oben angekommen war. Hier erwartete die Wallfahrer nicht nur die Wallfahrtskirche mit Aufzug und ein Kloster auf weitläufigem Gelände, sondern auch eine sonnenbeschiene Terrasse , die als „Balkon des Chiemgaus“ über den schönsten Panoramablick auf den Chiemsee verfügt. Die Zeit zum Entspannen und Genießen von Ausblick, Sonne und Kulinarischem erwies sich bei solchen Traumbedingungen auf jeden Fall zu kurz. Dennoch kehrten alle froh gestimmt und begeistert von dem schönen Fleckchen Erde nach Altöttiing zurück. Dort war Zeit zum Verweilen im Gasthaus, auf dem Kapellplatz und in den Kirchen, um am Abend gemeinsam den festlichen Gottesdienst in der Basilika zu feiern. Dieser steht ganz im Zeichen des Festes Mariä Himmelfahrt. Die Pfarreien von Altötting begehen am Vorabend dieses hohen Festes das Marienpatrozinium der Gnadenkapelle, der Patronin Bayerns. Einzelwallfahrer und Wallfahrtsgruppen, so wie die Frensdorfer Wallfahrer, nehmen teil, aber vor allem alle geistlichen und weltlichen Vertreter von Altötting Stadt und Landkreis sowie alle örtlichen Vereine mit ihren Fahnenabordnungen. Mit einem weiteren und letzten Höhepunkt in der großen Lichterprozession finden die Feierlichkeiten und auch die Frensdorfer Wallfahrt ein Ende. In einem Lichtermeer von Tausenden von Kerzen. Nach diesem stets neu berührenden Erlebnis, einem Gehen und dabei Umrunden der Gnadenkapelle mit der Schwarzen Madonna, lässt sich Maria „finden“ und „entdecken“ als eine Mitte und Mittlerin, als treue Wegbegleiterin und Wegbereiterin der Gnade Gottes. Und das in aller Unscheinbarkeit. Da muss man sich schon auf den Weg machen, auf Gottes Zusage vertrauen und bereit sein zum Entdecken! Diese Glaubenserfahrung zumindest erahnen, das belohnt immer wieder die Anstrengung der Wallfahrt!

Altötting 2019
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