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Kapelle Held Grasmannsdorf

Mit Sicherheit ist die von der Familie Georg Held errichtete Kapelle eine Bereicherung in heimischer Flur. Sie steht auf eigenen Grund in der Flurabteilung „Erlengrund“. Die Entstehung dieses Kirchleins liegt daran: Im Jahr 1994 war der Schorsch sehr krank. Deshalb gelobte er, er wolle etwas Gutes tun, wenn er wieder gesund wird.

Voll Zuversicht und voller Hoffen wurde Verschiedenes vorbereitet. Zusammen mit dem Burgebracher Pfarrer Josef Loskarn einigte man sich darauf, eine Kapelle zu Ehren der Hl. Familie zu bauen. Dieses Versprechen ließ er geschehen und im Jahre 2002 begann der Kapellenneubau. Am 3. Oktober 2003, am Tag der Deutschen Einheit, war es dann soweit. Pfarrer Loskarn segnete, verbunden mit einem feierlichen Amt, das neue Kirchlein.

Der Bau der Kapelle war ein Gemeinschaftswerk. Keiner sagte „nein“, wenn er gebraucht wurde. Einzelne arbeiteten gegen Rechnung, andere betrachteten ihren Aufwand als Spende. So gilt es den Firmen Friedel Kram und Michael Ziegler zu danken. Wolfgang Weiß fertigte den Plan, der Altar ist ein Werk von Wolfgang Schlicht, Oberharnsbach.

Natürlich musste solch ein Anlass gefeiert werden. Die Grasmannsdorfer stellten ein Zelt auf. Auch die Bewirtung verbunden mit allem „drum und dran“ hatte die Dorfgemeinschaft Grasmannsdorf übernommen. Ja, viele sind gekommen, alle wollten mit dabei sein. Nicht nur aus Grasmannsdorf, auch aus den umliegenden Dörfern, von überall kamen sie hierher.

„Und dem Schorsch geht es heute wieder gut.“

Dieses Kirchlein, das am Wegrand steht,
grüßt jeden, der des Weges geht.
Ein kurzes Gebet soll uns binden,
des Alltags Sorgen sollen schwinden.
Ja, die Hoffnung, sie mache sich breit
und der Herrgott behüte die Erdenzeit.