Die Kapelle steht am nordwestlichen Dorfrand und ist im Jahre 1821 von dem Landwirt Johann Bayer erbaut worden.
Der Baustil ist spätklassizistisch, die kleine Fassade ist mit Pilastern gegliedert. Über dem Gesims ist ein geschwungener Giebel, in einer Nische steht eine Figur des hl. Josef. Über der Tür stehen die Jahreszahl „1821“ und die Buchstaben „IB“. In einer runden Apsis steht ein modernes Altärchen mit der Pieta im Fünf-Wunden-Kranz, das 1937 aus dem „Diözesanmuseum“ angeschafft wurde. Bis zum Jahre 1937 stand hier jener Altar, der jetzt die bischöfliche Hauskapelle in Bamberg schmückt. Er ist dem Erzbischof Jakobus von Hauck anlässlich seines 25jährigen Bischofsjubiläums geschenkt worden. Außerdem standen hier bis 1927 auch noch die Figuren des hl. Augustinus und hl. Karl Borromäus, die dann an der Kanzel in der Pfarrkirche in Burgebrach aufgestellt wurden, aber ca. 1960 zur Ergänzung des Hausaltares ins bischöfliche Palais nach Bamberg gegeben wurden.
Seit neuester Zeit wird am Sonntag nach dem 15. September (Fest der sieben Schmerzen der allerheiligsten Jungfrau Maria) das Patronatsfest gefeiert. Eigentümer ist die Ortsgemeinde von Vollmannsdorf, jetzt die Gemeinde Burgebrach.